Geräuschsäule

Eine halbierte Rohrform verbindet Boden und Decke des Galerieraums.

Der Innenkörper ist in seiner gesamten Ausdehnung mit unterschiedlichen Lautsprechern bestückt, deren Magneten die äußere Wandung durchstoßen und so eine Vielzahl verschiedenster runder Elemente sichtbar werden lassen.

Diese Magnete der nach innen abstrahlenden Lautsprecher bezeichnen optisch immer nur für einen kurzen Augenblick - wie eine Sehhilfe für Hörpunkte - das akustische Geschehen im Innern der Form.

Ein permanentes kurzes Geräusch scheint durch den Innenraum zu wandern, beidseitig und gleichzeitig nach oben und unten.

 

Geräuschsäule (1991)

Halbschale aus Schichtpappe (gebürstet), eingesetzte Lautsprecher unterschiedlicher Bauart, mehrkanalige Komposition, Zuspieltechnik

Klanginstallationen, Weisser Raum, Hamburg 1991
Klangkunst, Galerie Vostell, Berlin 2003

 

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